FAQ – Fragen und Antworten

Gute Argumente und Vorteile von Massivholz-Möbeln in Ihren Wohnräumen.

Ob man sich in seinen eigenen vier Wänden wohlfühlt, hängt von vielen Faktoren ab. Prinzipiell aber ist dies so verschieden wie die Menschen selbst. Jeder hat andere Eigenschaften und Bedürfnisse, die er in und mit seinem Eigenheim verwirklichen möchte.
Leider nehmen die Einflüsse der Medien auf die Art der Errichtung und Einrichtung unsere Wohnhäuser immer mehr zu, so dass viele Menschen gar nicht mehr so recht wissen, wie sie ihr Haus bauen oder einrichten sollen. Viele Bedürfnisse werden künstlich „gemacht“ und Vorstellungen überzogen. Dabei reichen oft nur Kleinigkeiten, die das Umfeld verschönern und die Lebensqualität heben.

Man sollte ehrlich zu sich selbst sein und sein Gewissen erforschen:

  • Welche Dinge brauche ich?
  • Was steigert meine Behaglichkeit?
  • Welche Dinge steigern meine Lebensqualität?
  •  Was wird in 10 Jahren sein (nicht nur vom Jetzt-Zustand ausgehen)?
  • Wie wichtig sind für mich die Schonung der Umwelt und Arbeitsplätze in Deutschland?

Fest steht, dass Farben, Licht, Gestaltung der Räume, Geruch, Temperatur und Luftfeuchtigkeit, sommerli-che Überhitzung, Lärm, usw. starken Einfluss auf das Befinden des Menschen haben. Bedürfnisse und unverzichtbare Alltagshandlungen gehören mit einbezogen: Das eigene Umfeld, sei es nun draußen oder drinnen, sollte er sich so gestalten, dass er auch Ruhe und Entspannung findet. Den täglichen An-forderungen aus Beruf, Familie und gesellschaftlichen Verpflichtungen ist derjenige besser gewachsen, der zuhause ein Umfeld vorfindet, das eine Regeneration nach den Belastungen des Alltags zulässt.

Diese Erkenntnisse sollte er in Wohnraum, Wintergarten (auch wenn die Kinder größer werden) einflie-ßen lassen.
Für genügend Stauraum für all seine Habseligkeiten sollte gesorgt sein. Kochen und Essen haben nach wie vor auch zentrale Funktion in jeder Wohnung.
Daher sollte man auch den Gedanken über einen kleinen Umbau einer Wohnung nicht verwerfen, wenn sich die Räume dadurch besser anordnen und nutzen lassen.
Moderne Verbraucher machen sich zunehmend Gedanken, welchen Einfluss die Einkäufe auf die Um-welt und auf Gemeinleben haben. Auch hier gibt es viele gute Argumente für Massivholzmöbel.

Im Folgenden werden alle Argumente allgemein aufgeführt und in Bezug zu Möbeln im Speziellen gesetzt.

Einflüsse auf das Wohlbefinden in Wohnräumen

Luftfeuchtigkeit

In einem 4 Personen-Haushalt können durch duschen, waschen, kochen, atmen innerhalb von 24 Stun-den bis zu 10 Liter Wasser an die Luft abgegeben werden, welche die relative Luftfeuchtigkeit der Wohn-räume zunehmend erhöht. An kalten Wänden kühlt die warme Raumluft ab; der abgegebene Wasser-dampf kann an den Wänden kondensieren und zu Schimmelbildung führen. Eine mit Schadstoffen be-lastete Raumluft kann eine Reihe von Gesundheitsproblemen verursachen, wie z.B. Kopfschmerzen, Mü-digkeit, Reizung der Augen und Schleimhäute, Husten und Atembeschwerden sowie Allergien.

Raumtemperatur

Die richtige Temperatur zum Wohlfühlen liegt in Wohnräumen bei 20-21°, in Schlafzimmern bei 15-18° und bei Hausarbeiten 17-20°C. Für ältere Leute sollten die Temperaturen jeweils 1 – 2 °C höher liegen.

Materialien

Beim Berühren von verschiedenen Materialien mit derselben Temperatur empfindet man das eine Mate-rial als kalt, das andere als warm. Das liegt an den unterschiedlichen Wärmeleitvermögen. Stein oder Metall leitet Wärme sehr schnell ab, entzieht dem Körper beim Berühren also die körpereigene Wärme und fühlt sich dadurch kalt an. Isolierende Materialien wie Holz oder Wolle nehmen die Wärme nicht auf, sie fühlen sich warm und angenehm an.

Elektrosmog

Man versteht darunter das Auftreten von elektrischen und magnetischen Feldern, die im niederen und hohen Frequenzbereich liegen. Mit Elektrogeräten jeder Art, Handys, Schnurlostelefonen, Babyphons, Computermonitoren etc. schaffen wir uns unser eigenes Strahlenbad. Zudem sind wir immer mehr Strah-lungsquellen hilflos ausgeliefert, wie etwa den Sendemasten für Mobilfunk oder Radaranlagen.

Trotzdem es gesetzliche Belastungsgrenzwerte gibt, reagieren immer mehr Menschen sensibler auf diese.

Wasseradern, Gitternetzlinien

Viele Menschen glauben, dass die Erde von einem globalen, strahlenden Gitternetz (Hartmann-Gitter, 2 x 2,5 m) überzogen ist, dass in der Tiefe Wasseradern und tektonische Verwerfungen vorkommen. Diese erzeugen Störfelder, die nachhaltigen, negativen Einfluss auf die Gesundheit haben sollen.

Dies konnte aber bis heute wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden. Aber auch der Gegenbeweis konnte nicht angetreten werden, so dass eine Empfehlung hier nicht möglich ist.

Wohngifte

Wohngifte sind u.a. solche Gifte, die durch Berührung oder direkte Einnahme in unseren Körper gelangen können.

Pilzbelastungen, Staubpartikel, Ausdünstungen von Baustoffen sowie von (neuen) Einrichtungsgegenständen, aber auch Haushalsreinigungsmittel verändern nachteilig das Klima in unseren Wohnräumen. Diese Wohngifte können sich in Tapeten, PVC-Böden, Dämmstoffen und Holzwerkstoffen verstecken.

Da sich ein durchschnittlicher Mensch ca. 90% des Tages in Innenräumen aufhält, ist er diesem Klima sehr nachhaltig ausgesetzt.

Tabakrauch

Eine der häufigsten Verunreinigungsquellen der Wohnraumluft ist der Tabakrauch. Die Schadstoffkon-zentration in Tabakrauch ist so hoch, dass andere, mögliche Schadstoffquellen wie Teppichböden, Span-platten oder Farbanstriche im Allgemeinen unbedeutend sind.

Schimmelbildung

Schimmelpilze – eine Gefahr für die Gesundheit!

Ein Thema, das von vielen von mit Schimmelpilz befallenen Woh-nungen auf die leichte Schulter genommen wird.

Doch bei näherer Betrachtung sind Schimmelpilzsporen und Haus-staubmilben ein weit verbreiteter Grund für viele körperliche Be-schwerden. Schimmelpilz sieht nicht nur unappetitlich aus und riecht muffig er kann auch das Bauwerk schädigen.

Elektrostatische Aufladung von Oberflächen

Oberflächen, die mit Kunstharzen versiegelt sind, laden sich leicht elektrostatisch auf und ziehen damit Staub an. Diese Oberflächen verschmutzen schnell und müssen öfter gepflegt werden. Außerdem bietet dieser Staub Schimmelpilzen Nahrung.

Farben

Man erlebt Farben emotional. Die Farbe tritt sogar vor der Form ins Auge. Farbe ist ein Sinneseindruck, eine Emotion, eine ganzkörperliche Wirkung, eine Energie….
Es gibt kalte und warme Farben (rot – warm, blau – kalt). Ein Versuch mit mehreren Personen hat erge-ben, dass den Menschen, die sich im blauen Raum befanden, schon bei 16° kalt war, während es bei den Menschen im roten Raum erst bei 12° kalt war.

Licht

Die Kombination von Lichteinfall über die Raumfester und die verwendeten Farben der Wände, Boden-beläge und Möbel vermittelt den Eindruck der Helligkeit im Raum. Die meisten Menschen fühlen sich in hellen, lichtdurchfluteten Räumen wohler. Dunkle Ausstattung und Wände schlucken viel Licht, so dass selbst Räume mit großen Fenstern dunkel wirken.

Einflüsse von Massivholzmöbeln auf das Wohnklima

Unter den im Weiteren verwendeten Begriff der Massivholzmöbel versteht man Möbel aus Vollholz, die nur zu einem geringen, unverzichtbaren Teil mit Sperrhölzern (Schubladenböden, Rückwände) ergänzt sind. Die Möbel sind ausschließlich mit natürlichen Ölen oder Wachsen behandelt.
Ausdrücklich nicht gemeint sind hier Bauteile aus furnierten, rohen oder beschichteten Holzwerkstoff-platten (Multiplex, Spanplatte, MDF, Tischler-/Stäbchenplatte, OSB) sowie geschlossenporig mit Lacken oder Lasuren beschichtete Hölzer.

Feuchtenregulierung

Die natürliche Eigenschaft des Holzes, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben, gepaart mit einer offenporigen Oberfläche wie Öle oder Wachse geben den Massivholzmöbeln die Fähigkeit, in Wohnräumen überschüssige Feuchtigkeit aufzunehmen und bei trockener Luft wieder abzugeben. Ähn-liche Effekte können mit den richtigen Wandputzen (Lehm, Baumwolle) oder Bodenbelägen (Massiv-holzdielen, -parkett) erreicht werden.

Temperatur

Massivholz dämmt plötzliche Veränderungen der Raumtemperatur. Als hervorragender Wärmeisolator geben Massivmöbel einerseits bei plötzlicher Abnahme der Innentemperatur langsam Wärme an den Raum ab. Andererseits dauert es lange, bis Holz Energie bei plötzlichem Energieanstieg aufnimmt. In Innenräumen werden plötzliche Temperaturveränderungen erträglich – was Wohnen und Leben einfach behaglicher macht.

Adsorptionsvermögen

Lebensgefühl und Wohnklima stehen im engen Zusammenhang mit der menschlichen Gesundheit. Massivholz reinigt die Raumluft, denn es hat ein ungewöhnlich hohes Adsorptionsvermögen: Schadstof-fe emittierende Wohn- und Büromaterialien, Zigarettenrauch, Kohlenmonoxid, Stickstoffoxide, Kohlen-wasserstoffe, Lösemittel, Formaldehyd…

Massivholzmöbel nehmen einen Großteil dieser Substanzen auf und geben sie beim nächsten Lüften nach außen ab. Das durch den Holzeinsatz verbesserte Raumklima ist bei Atemwegserkrankungen von Vorteil: die Schleimhäute unterliegen geringerer Reizung, die Ab-wehrkräfte werden stabilisiert.

Haptik, Optik und Empfindung

Holz ist der älteste, von Menschen verwendete Werkstoff für Möbel und begleitet die Menschheit schon Anbeginn. Durch die Sinnesorgane Auge, Tastsinn und Geruchssinn wird es spontan als äußerst ange-nehm empfunden.

Antibakterielle Eigenschaft

Auf Holz wachsen Bakterien nur gebremst, während Kunststoff (Lacke, Schichtstoffe) in der Regel das Bakterienwachstum nicht hemmt. Das stellten Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) in Braunschweig und des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik in Quakenbrück fest.

Elektrostatische Aufladung

Die fehlende elektrostatische Aufladung von Holz unterbindet nicht nur die gesundheitsschädliche Konzentration von Allergieerregern. Denn längst ist erwiesen, dass elektrische Oberflächenspannungen Stressreaktionen bei Menschen hervorrufen können – oder eben gerade nicht, wie Massivholzmöbel eindrucksvoll beweisen.

Massivholzmöbel als Klimaschützer

Holz, Bambus und Co. sind langfristige CO2-Speicher

Während ihres Wachstums speichern alle Pflanzen, Bäume genauso wie Bambus oder Rattan, das Treibhausgas Kohlendioxid aus der Luft in ihren Zel-len. Ernten wir diese Pflanzen und nutzen sie als Möbel haben wir der Atmosphäre dauerhaft eine nicht zu unterschätzende Menge an Treibhausgas entzogen und damit einen Beitrag zur Verringerung der vom Menschen gemachten Klimaerwärmung geleistet. Erst, wenn der Möbelbesitzer eines Tages auf die Idee kommt, das gute Stück zu verbrennen oder zu kompostieren, wird das darin gespeicherte Kohlendioxid wieder frei.
Je länger das Holz genutzt wird, desto besser ist das für die Umwelt. Wenn also aus dem hochwertigen Massivholzmöbel nach Jahrzehnten zunächst ein Kellerregal wird, es anschießend im eigenen Ofen verbrannt wird, bindest es während der Nutzung das CO2 und ersetzt zum Schluss fossile Energieträger. Das ist der Kreislauf, der Millionen Jahre das Klima stabilisiert hat. Das durch die Verbrennung frei gewordenen CO2 wird wieder durch Photosynthese gebunden.

Rohstoffbilanz

Vergleicht man den Verbrauch von fossilen Rohstoffen bei der Produktion von Massivholzmöbeln mit der bei Standardmöbeln z.B. aus Spanplatte so kann man feststellen:

  • Der Verbrauch an Energie bei der Produktion ist um ein vielfaches geringer, da die Produktionskette kürzer ist und z.B. keine Hitze für das Verpressen von Platten und Beschichtungen benötigt wird.
  • Es wird weniger Leim und Beschichtungen benötigt, die ja im Ursprung hauptsächlich aus Rohöl bestehen
  • Bei der Verbrennung von Produkten aus fossilen Rohstoffen (Wärmeerzeugung, Beschichtungen, Kanten, Leime) wird die Atmosphäre durch zusätzliches CO2 belastet. Der Vierter Sachstandsbericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change, Vereinte Nationen) beschreibt die Auswirkungen der vom Menschen verursachten Klimaveränderung.
  • Rohstoffe sind endlich. Noch werden ausreichend Erdöl und Erdgas gefunden, jedoch mit immer aufwändigeren Methoden. Die Frage ist nur, wann die Vorräte aufgebraucht sind. Wir leben auf kosten zukünftiger Generationen.

Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Am ökologischsten sind zweifellos Produkte, die aus heimischen, naturnah bewirtschafteten Wäldern aus Europa stammen, vor Ort verarbeitet und verkauft werden.

In Wäldern, die nach den Vorgaben z.B. des FSC bewirtschaftet werden, werden die Artenvielfalt, ökologische Prozesse, natürliche Ökosysteme und eine soziale Bewirtschaftung gefördert. Die lokale Bevölkerung profitiert von der langfristigen Nutzung der Wälder. Die Vorschriften gehen weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus.

Bei der Produktkettenzertifizierung von Firmen, die das Holz aus diesen Wäldern verarbeiten, wird sichergestellt, dass genau dieses Holz auch beim Käufer von Möbeln ankommt. Der Verbraucher hat also die Gewissheit, dass er mit seinem Kauf diese naturnahen Wälder unterstützt.

Zertifikate

In Werbebotschaften wird viel behauptet. Sicherheit für Verbraucher gibt es nur bei hochwertigen Zertifikaten. Für Möbel sind dies „Goldenes M“ der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel, der „Blaue Engel“, das „GS-Siegel“, „Furnier- echt Holz“, das „eco-Institut-Label“, das „Öko-Control“ der Mitglieder des Europäischen Verbandes ökologischer Einrichtungshäuser, das IBR-Prüfsiegel und das FSC bzw. PEFC-Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft.

Das Siegel mit den strengsten Kriterien in Bezug auf Schad-stoffe ist das eco-Label, das gleichzusetzen ist mit dem Öko-Control-Siegel. Der Möbelkunde kann hier sichergehen, sich Materialien ohne Schadstoffe in die Wohnung zu stellen.

Geht es um die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern, so ist das FSC-Siegel erste Wahl. Die so bewirtschafteten Wälder schonen das Klima und erhalten naturnahe Bestände auch für nachfolgende Generationen.

Fazit

Wenn man nun alle hier aufgeführten Eigenschaften des natürlich behandelten Holzes mit all seinen positiven Auswirkungen auf das Wohlbefinden betrachtet, so gibt es keine Alternative für Menschen, die Wert auf ein behagliches, wohnliches Zuhause legen, in dem sie sich vom anstrengenden Alltag erholen können und das frei von schädlichen Einflüssen ist und die Verantwortung für die Umwelt und das Gemeinwohl übernehmen wollen.

Auch die anfänglich etwas höhere Investition relativiert sich schon bald, sind doch die Möbel wesentlich länger haltbar und sehen noch nach Jahrzehnten aus wie neu.

Natürlich spielen auch andere Faktoren wie Bodenbelag, Wandbelag, Beleuchtung, Farben, Geräuschbe-lastung, Elektrosmog etc. eine große Rolle. Wichtig ist, dass man die Einflussmöglichkeiten, die jedem zur Verfügung stehen, auch ausnutzt und so das Optimum an Behaglichkeit erreicht. Nur dann hat man die Chance, sich zuhause wohl zu fühlen und man kann zu Recht sagen:

Oh welcher Zauber liegt in diesem kleinen Wort: daheim.

 

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